Aufbruch nach Aventurien

AnA#4.2

Die Exilaki - Teil 2

Charaktere: Sophia, Oromis, Oswald und Somi.
Fehlende Charaktere: Aria, Alice, Terion

Tag 6:
Nach unserer Ruhephase wachen wir erholt wieder auf und ein Konstrukt teilt uns mit wie viel Zeit uns noch bleibt. Mangels alternativen erfreuen wir uns an unserer neuen Lieblingsmahlzeit, einer Spezialität der Exilaki für Besucher unserer Art, dem weiß-gelblichen Brei. Anschließend werfen die weiblichen Mitglieder unserer Gruppe die Übrigen vor die Tür um sich anzukleiden – Oromis, Oswald und Somi stehen also äußerst spärlich bekleidet mitten in der Stadt. Nachdem auch diese Unstimmigkeiten hinter uns sind lassen wir uns zum Stadtrat führen. Vor dem Gebäude erwartet uns Abulus.
Wir folgen Abulus in eine Art Auditorium, bewegen uns auf der untersten Ebene in einem Raum in dem man halb Mondfeste unterbringen konnte. Um uns herum die verschiedensten Konstrukte. Es sind hunderte. Abulus begann uns vorzustellen und wir wählten Sophia als Gelehrte und Oromis als den ersten im Turm der verlassenen Stadt, die für uns sprachen.
Nachdem wir die Geschehnisse der vergangenen Tage erneut aufgerollt haben, einige Rückfragen beantwortet haben und einen Teil der Notizen Loanth vorgezeigt hatten wurden wir entlassen. Abulus begleitet uns hinaus, der Stadtrat würde sich nun beraten um eine Entscheidung zu fällen. Jedes Ratsmitglied hat je nach seiner Aufgabe unterschiedliche Gewichtung doch jeder wird berücksichtigt. Auf die Nachfrage wie viel Zeit eine solche Entscheidung benötigt antwortete er, dass es Entscheidungen gab die binnen weniger Stunden gefällt wurden und andere die über mehrere Jahre angedauert haben.

Aufgrund der Tatsache, dass wir jetzt wohl etwas Zeit haben entschieden wir uns dem Rat doch ein wenig Zeit zu geben sich zu entscheiden. Jedem von uns wurde ein krabbenähnliches Konstrukt wie 4-77 gegeben, welches uns bei der Orientierung in der Stadt zur Seite steht. Oromis zieht es vor sich in der Stadt umzusehen. Sophia und Somi entscheiden sich nach eine Bibliothek zu fragen und werden auf eine Datenbank verwiesen. Oswald wird enttäuscht als er nach der Möglichkeit zur Beschaffung alkoholischer Getränke fragt. Er lässt sich überreden, zur Datenbank zu folgen, in der Hoffnung wenigstens an ein Rezept zu kommen um sich selbst zu versorgen.
In der Datenbank angekommen, werden wir mit Hilfe einer dort eingesetzten Sortiereinheit zu einen Bereich gebracht in dem tatsächlich Schriftrollen und Bücher in den uns bekannten Sprachen lagern. Auf Nachfrage nach weiteren Informationen über die Exilaki bekommen wir 4 große Bücher vorgesetzt: Chronologische Historie, Götter des Mondes, Technische ? und ?. Oswald bekommt 12 Bücher über alkoholische Getränke.


  • Die Exilaki wurden von den weißen Sehern erschaffen, deren Verbleib ist jedoch unbekannt. Dadurch dass die Götter des Mondes in ihrer Art gegen das Wesen der Exilaki wirken entschieden sich diese zur Flucht nach Aventurien.
  • Die Mondechsen lebten um die Seen des Mondes. Sie wurden von den Göttern des Mondes korrumpiert indem ihnen die Sprache gestohlen wurde. Mangels friedlichen Möglichkeiten zur Lösung ihrer Konflikte dezimierten sie sich gegenseitig.
  • Über die Mondelfen ist nichts weiter bekannt, lediglich dass sie existierten.
  • Wir fanden Hinweise auf die ehemalige Existenz des Royalen Orden. Jedoch nichts über dessen Zweck und wer oder was sie waren. Auch nichts darüber, was daraus wurde.

[Auch hier fehlen noch ein paar Informationen. Ich trage sie nach sobald mir das möglich ist]


Nach einigen Stunden Nachforschungen stellen wir fest, wie wir wieder sehr müde werden. Wir haben weiterhin keinerlei Zeitgefühl, außer unseren regelmäßig Rhythmus der uns dazu zwingt irgendwann zu schlafen. Sophia und Somi konnten einige historische Fakten finden, aber nur wenig was die Geschehnisse am Turm genauer erklärt als es durch den Stadtrat schon erfolgt ist. Oswald fand zwar ein Rezept für ein Getränk, welches im zusagt, jedoch stellten wir fest, dass wir keine Möglichkeit haben um am stadtinternen Handel teilzunehmen um die benötigten Zutaten und vor allem Geräte zur Herstellung zu bekommen.
Entsprechend unserer Müdigkeit machen wir uns auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft. Kurz bevor wir diese erreichen treffen wir auf Oromis, der nach einer ereignislosen Zeit ebenfalls auf dem Rückweg ist. Ohne weitere Umschweife machen wir uns daran die nächste Ruhephase hinter uns zu bringen.

Tag 7:
Wir werden geweckt. Das Konstrukt nimmt Somis Kommentar näher zu kommen zu wörtlich und er spürt etwas kaltes hinter sich. Nachdem die Situation geklärt wurde teilt das Konstrukt uns mit, dass wir vom Rat erwartet werden, eine Entscheidung ist gefallen.
Wir werden zu Abulus gebracht, der uns über wieder im ovalen Raum empfängt. Er erklärt, dass die Exilaki sich aktiv am Kampf gegen das Nichts beteiligen werden und auf sein Kommando versinkt der Tisch im Zentrum des Raumes im Boden, Abulus stellt sich auf die Fläche und bittet uns zu ihm. Als wir uns alle auf dieser Fläche befindet beginnt diese wieder nach oben zu fahren und bringt uns kurzerhand auf das Dach des Gebäudes.

Oben angekommen können wir nahezu die ganze Stadt überblicken und wir stellen fest wie sich die Konstrukte in die Gebäude bewegen, die Stadt wird immer leerer. Nachdem wir keine Bewegung mehr ausmachen können bilden sich auf den Dächern vieler Gebäude kegelförmige Spitzen, die sich beginnen zu rotieren. Wir spüren wieder eine Bewegung, aber dieses Mal ist es die gesamte Stadt die sich nach oben bewegt. Herabfallende Gesteinsbrocken werden regelrecht in die Gebäude geleitet und verschwinden darin und binnen 10 Minuten erscheint über uns Tageslicht. Der Himmel ist noch immer blutrot gefärbt und auch der Mond ist riesig über unseren Köpfen. Nachdem die gesamte Stadt an der Oberfläche Aventuriens angekommen ist machen sich die ersten Konstrukte wieder auf den Weg an den Rand der Stadt und beginnen, ebenfalls innerhalb weniger Minuten, einen Wall ähnlich uns bekannter Stadtmauern zu bauen. Außerhalb, in den Wäldern, sind noch immer Rauchschwaden zu sehen.

Abulus erklärt, dass die Exilaki die Stadttore für alle Bedürftigen öffnen werden und wir alle dorthin schicken sollen auf die wir treffen. Wir selbst jedoch sollen uns darum kümmern, die Standorte anderer Türme ausfindig zu machen und diese ebenfalls abzuschalten. Sie haben versucht mit Berechnungen die Standorte festzulegen, jedoch entgegnet die Tatsache, dass die Anhänger des Nichts keiner Struktur folgen. Die einzigen Hinweise die sie uns geben können ist, dass es vermutlich noch 5 weitere Türme gibt und dass sie innerhalb 300 rohanischer Meilen liegen müssen. Nachdem wir uns abgesprochen haben kamen wir zum Schluss, dass der beste Ausgangspunkt Diamantenhain, die nächste größere Menschenstadt, ist.
Zu guter Letzt werden uns wieder unsere Waffen ausgehändigt. Die Exilanti haben sich erlaubt das Wurfbeil von Oswald mit magischen Kristallen zu versehen, die es ihm ermöglichen dieses nach einem Wurf wieder zu sich zurück zu holen. Und auch der Rondrakamm von Somi wurde modifiziert. Er ist jetzt leichter und besser ausbalanciert.

Wir machen uns also auf den Weg in Richtung Mondfeste, die wir durchqueren müssen um nach Diamantenhain zu kommen. Unterwegs treffen wir lediglich auf eine Karawane und schicken diese zur Exilaki Stadt. Ein Stück vor Mondfeste entschließen wir uns zu rasten, da die Dämmerung schon weit vorangeschritten ist.
Oromis klettert auf einen Baum um dort die Nacht zu verbringen. Die erste Wache übernimmt Oswald und die zweite Sophia. Leider haben die ersten Stunden Schlaf ihr nicht ausgereicht daher schläft sie schon nach kurzer Zeit wieder ein.

Tag 8:
In den frühen Morgenstunden, alle schlummern friedlich, werden sie von einem Geräusch geweckt, dass sie ganz klar Oromis zuordnen können der von einem geschuppten Affenwesen mit gespaltenem Schwanz, etwa so groß wie ein Zwerg, vom Baum geworfen wurde. Zwei weitere kleinere geschuppte Affenwesen greifen uns auch gleich an.
Nach einem äußerst anstrengenden Kampf gegen diese zähen Biester kümmern wir uns um unserer Wunden.

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Leyard

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