Aufbruch nach Aventurien

AnA #3

Verlassene Stadt & Stollen nahe Mondfeste

Charaktere: Alice, Oromis, Oswald, Somi und Terion.
Fehlende Charaktere: Aria, Sophia

Anmerkung: Um die eigentliche Geschichte zu beginnen wurde entschlossen, die Zusammenfindungsphase abzukürzen und die Situation festzulegen.
Die Charaktere treffen sich zum Frühstück, erkennen einen Zusammenhang zwischen der Schatulle von Oromis und dem Medallion von Sophia. Nachdem sie die beiden zusammengefügt haben bildet sich eine mechanische Krabbe, die eine Karte mit Markierung, Notizen von Loanth und einen Schlüssel aus unbekanntem Material dessen Bart die Form eines Vierkants besitzt, enthält. Somi lässt sich davon überzeugen, dass er als Teil der Wache an der Suche nach Loanf teilnehmen sollte und Oswald weiß, dass noch einige Tage vergehen bis überhaupt ein Schiff erwartet wird.
Der einzige Hinweis ist die Karte, die einen Stollen nahe einer lange verlassenen Stadt etwa einen halben Tagesmarsch entfernt. Die mechanische Krabbe scheint intelligent, kommuniziert mittels schmalen Schriftrollen, die sie kurzerhand anfertigt und bezeichnet sich als Einheit 4-77.

Tag 5:
Die Gruppe ist auf dem Weg zum Stollen. In Sichtweite der verlassenen Stadt, die sie durchqueren müssen, schlägt eine Art Blitz mitten in die Stadt ein, jedoch dieser strahlt für 3-4 Sekunden lang auf bevor er verschwindet. Bis wir die Stadt erreichen sehen wir diesen Blitz noch drei weitere Male, jedes mal in die selbe Stelle.
An der Stadt angekommen hören wir eindeutig Kampfgeräusche aus Richtung dem Zentrum nahe einem Turm und begeben uns unverzüglich dorthin. Dort angekommen sehen wir einen Zwerg, der von 3 vermumten Gestalten bedrängt wird. Somi entschließt sich schnell auf wesen Seite er gebraucht wird und reißt die Gruppe mit.
Nach dem Tumult springt Einheit 4-77 zum Zwerg über, der uns böse beäugt und Oromis als Dieb beschimpft. Wir klären die Situation doch relativ schnell und finden heraus, dass sich Loanth und der Zwerg, der sich als Drachenjäger ausgibt, ebenfalls kennen.
Als wir die Leichen unserer Widersacher untersuchen stellen wir fest, dass diese echsenähnliche Humanoide sind, jedoch besitzen diese tiefschwarze, glanzlose Augen.

Plötzlich wird es extrem hell um uns und alle nehmen einen sehr unangenehmer Druck auf die Ohren wahr. Genauso schlagartig umgibt uns wenige Augenblicke später eine tiefschwarze Finsternis. Und wieder nur wenige Augenblicke später schlägt ein Blitz, genau wie die die wir aus der Ferne schon wahrgenommen haben, in den Turm in der Stadt ein bleibt jedoch bestehen.
Die Steine des Turms bewegen sich langsam einzeln nach außen und in dem Turm wird ein zweiter Turm sichtbar, der sich auszudehnen scheint. Der innere Turm scheint aus dem selben Material zu sein, wie der Schlüssel den die Schatulle enthielt. Während wir eher zurückweichen entdeckt Oromis einen Eingang in den Turm,klettert spontan dort hinauf und betritt ihn und Oswald folgt seinem Beispiel. Im Turm bewegen sich beide weiter nach oben und finden dort einen Raum mit einem Steuerpult dessen Beschriftung für sie nicht lesbar ist. Außerdem ist dort eine Art Quelle mit einer schwarzen Flüssigkeit.
Nach ein paar Versuchen eine Lösung zu finden, indem sie willkürlich ein paar Hebel betätigt haben trifft auch Alice ein. Oromis fällt eine Öffnung in der Konsole auf, die zu dem Schlüssel passen könnte und probiert diesen aus.
Als tatsächlich der Strahl wie auch der Druck auf unseren Ohren verschwindet, entschließen sich der Terion und Somi den Turm ebenfalls zu betreten. Bei einem Blick in den Himmel erscheint der Mond riesig, ist endweder angewachsen oder näher gekommen. Außerdem ist der Himmel blutrot. Im Turm angekommen untersuchen Terion und Somi den Weg nach unten, finden dort aber nur einen komplett leeren Raum. Sie beschließen nach oben, zu den anderen zu gehen. Oben angekommen findet Terion eine Art Wartungsdokument und nach eingehenden Untersuchungen der Dokumente von Loanth, der Wartungsliste und den Beschriftungen und Symbolen auf der Konsole können wir nicht feststellen, ob wir das was wir sich ereignet hat rückgängig machen können, jedenfalls nicht von hier aus. Auch die Quelle ist komplett versiegt.
Da wir im Turm nichts weiter finden konnten machen wir uns auf den Weg nach draußen. In der Umgebung sehen wir mehrere Rauchschwaden aufsteigen, auch in Mondfeste oder in direkter Nähe. Die Leichen der Echsenwesen sind spurlos verschwunden.
Mangels alternativer Hinweise überreden wir Terion uns zum Stollen zu begleiten.

Am Stollen angekommen fällt uns nichts ungewöhnliches auf, also betreten wir diesen. Terion nimmt einen Luftzug war, der ungewöhnlicherweise kontinuierlich in Richtung Stolleneingang zieht. Nach einer Weile versperrt uns ein teilweise eingestürzter Balken den Weg, und wir entscheiden Oromis voraus zu schicken da er durch die Lücke schlüpfen kann und wir nichts wichtiges direkt hinter dem Hindernis verpassen wollten. Zuerst fallen ihm Rillen im Boden auf, die quer zum Stollens verlaufen und regelmäßig auftreten. Während wir nach seinem Hinweis ebenfalls diese Rillen erkennen und uns über die Herkunft und den Zweck gedanken machen hört Oromis ein mechanisches Geräusch weiter Weg im Tunnel und gibt seiner Neugier nach. Wir bekommen mit, wie er sich weiter von uns entfernt aber auf unsere Rufe reagiert er nicht.
Nachdem wir eine festgelegte Zeit gewartet haben, indem wir ein Stück Kerze niederbrennen ließen, tauchte er immer noch nicht wieder auf und uns blieb nichts anderes übrig als bis zur letzten Abzweigung zurück zu laufen und einen anderen Gang auszuprobieren. Dieser Gang ist sehr niedrig und auch eng, nur der Zwerg kann fast normal laufen, alle anderen nur stark gebückt oder kriechend. Im Bewusstsein, dass eine Umkehr nur sehr umständlich möglich ist trieben wir uns gegenseitig voran, besonders Oswald hatte mit der engen Situation zu kämpfen. Terion, der voran lief, fand abrupt das Ende des Ganges, der in eine größere Höhle führte. Dummerweise mit den Füßen zuerst, also landete er in einem kleinen unterirdischen Bach der in dieser Höhle fließt. Laut fluchend macht Terion auf seine Situation aufmerksam und auch Oromis nimmt ihn war und ruft uns zu. Wir haben ihn wieder gefunden – jedoch vernehmen wir jetzt auch das mechanische Geräusch…

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Leyard

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