Aufbruch nach Aventurien

AnA #4.1

Die Exilaki - Teil 1

Charaktere: Sophia, Oromis, Oswald und Somi.
Fehlende Charaktere: Aria, Alice, Terion

Tag 5:
Nachdem wir wieder vollständig sind gehen wir dem mechanischen Geräusch nach. Wir stellen fest, dass es von eine sich selbst bewegenden Maschine kommt. Sie hat grob die Form die an einen Humanoiden erinnert, jedoch trägt sie einen roten Kristall am am Kopfstück vorn und sie bewegt sich mittels zweier Beinpaare die sich parallel zueinander nur nach vorn und hinten bewegen. Und sie sortiert scheinbar Steine. Sie nimmt uns nur wahr, wenn wir wie ein Hindernis im weg stehen und ignoriert uns sonst. Laut Einheit 4-77 ist sie harmlos und nur darauf programmiert etwas zu sortieren.
Wir untersuchen also den Rest der Höhle und einer der drei weiteren Gänge scheint regelmäßiger genutzt zu sein, diesem folgen wir.

Dem Gang folgend, wird Oswald plötzlich und ohne Vorwarnung regelrecht an die Höhlenwand genagelt und kann sich nicht selbst befreien. Vor uns erscheint ein sehr grelles, rotes Licht und fordert uns auf, dass wir uns identifizieren. Nach einem Versuch unserer Magierin, das vor uns zu täuschen indem sie sich als Sortierungseinheit ausgegeben hat wurde sie ebenfalls an die Wand genagelt. Also versuchte Somi es mit seinem Namen und seiner Berufung, was so akzeptiert wurde. Die anderen folgten also diesem Beispiel. Das rote Licht befahl uns an Ort und stelle zu warten und verschwand. Wir stellten fest, dass wir Oswald und Sophia nicht befreien konnten und auch Einheit 4-77 teilte uns mit einfach zu warten.
Nach einiger Zeit tauchten zwei weitere Konstrukte auf. Das eine könnte das grelle, rote Licht von sich gegeben haben wenngleich es dieses mal weit weniger grell war. Das zweite sah aus wie ein Zentaure. Sie gaben zu verstehen, dass wir mit unseren Waffen eine Bedrohung sein könnten und nachdem Somi seine Waffen zu Boden gelegt hatte wurden sie von dem Zentauren aufgesammelt, im Rücken verstaut und vom Konstrukt als zufriedenstellend bewertet. Auch hier blieb den anderen nichts anderes übrig als das gleiche zu tun. Nachdem wir alle unsere Waffen abgegeben hatten wurden wir zu einem großen Tor geführt und das Konstrukt mit dem roten Auge öffnete dieses.

Dahinter offenbarte sich eine riesige Stadt. Rötliche und gelbliche, metallische Oberflächen bestimmen das Bild. Wir können erkennnen, dass wir noch immer unter Tage sind und trotzdem ist es hier taghell. Die Bauten sind ähneln Mehrstöckigen bauten und es herrscht reges treiben. Hier und da bewegt sich ein Konstrukt direkt auf eines der Gebäude zu, es öffnet sich ein Durchgang und verschließt sich dahinter wieder. Die ganze Stadt ist voll von Maschinen und Konstrukten. Die Wände der Höhle werden zwar beschienen doch irgendwann wird es einfach zu dunkel um zu erkennen wie weit es noch nach oben reicht. Die Luft schmeckt verbraucht.
Wir werden durch die Stadt geführt, das Konstrukt mit dem roten Auge vor uns und der Zentaure hinter uns. Da das Ziel bisher für uns noch unbekannt ist, bitten wir 4-77 danach zu fragen und wie lange wir unterwegs sein werden: wir werden zu Abulus, ein angehöriger des Stadtrates, gebracht und wir benötigen wohl 10 Zeiteinheiten bis dieses Treffen stattfinden soll. In der Hoffnung, dass das keine allzu lange Zeit bedeutet akzeptieren wir es einfach.
Unser Weg führt uns eine spezielle Art Fähre, die durch die Luft schwebt. Auf dieser komplett flachen Plattform angekommen bewegt sie sich unverzüglich und es gibt keinen Weg zurück. Den meisten behagt das nicht im geringsten, besonders die abrupt startende und auch endende Bewegung missfällt uns. Nachdem wir die Plattform endlich wieder verlassen konnten fühlen wir uns schon viel besser. Zwar sind wir noch immer in luftiger Höhe, jedoch mit Geländer und ohne Bewegung die sich unter uns abspielt. Schon nach kurzer Zeit betreten wir eines der Gebäude.
Wir kommen in einen ovalen Raum, etwa 25 Schritt lang und 18 Schritt breit, indem ein Tisch bereit steht und Stühle in exakt der Anzahl unserer Gruppe. Die beiden Konstrukte, die uns begleitet haben geben uns zu verstehen hier zu warten und verschwinden schließlich.

Es taucht ein neues Konstrukt auf das wieder einem Humanoiden sehr ähnelt, ähnlich dem in der Höhle, jedoch mit weitaus besserem, fast schon natürlichem Bewegungsablauf. Er oder es stellt sich als Abulus vor und reicht jedem zur Begrüßung die Hand – offensichtlich wissen sie von unseren Gesten und Verhaltensweisen.
Nachdem wir erläutert haben, warum wir hier sind und welche Geschehnisse sich ergeben haben erklärt Abulus ersei vom Volk der Exilaki und weiht uns in einige historische Fakten ein seines Volkes und deren Herkunftsort, des Mondes, ein. Auch Einheit 4-77 wird als Teil der Exilaki erkannt, was uns aufgrund der eindeutig selben Bauweise nicht verwunderte.
Während des Gesprächs wird uns ein Mahl angeboten, welches wir annehmen. Uns wird eine milchig-gelbliche Flüssigkeit serviert die die Konsistenz von Honig hat. Genau so süß schmeckt sie auch und Abulus versichert uns, dass trotz der Einschränkungen denen sie unterliegen, dieses Nahrungsmittel alle notwendigen Bedürfnisse unseres Organismus erfüllt.


  • Die Exilaki, auch Uhrwerkvolk genannt, sind eines der Völker die einst auf dem Mond lebten.
  • Die Exilaki sind ein Volk welches sich auszeichnet durch Ordnung, Struktur und Schutz der anderen
  • Sie rechnen in Zeiteinheiten, wobei eine Zeiteinheit etwa 2 Minuten entspricht.
  • Die Exilaki halten sich zurück in den Geschehnissen Aventuriens, haben jedoch Späh- und Aufklärungseinheiten wie Einheit 4-77 ausgesandt.

Außerdem konnte er uns über die Geschehnisse am Turm der verlassenen Stadt aufklären. Die Götter des Mondes seien auf unserer Welt aktiv geworden, er habe damit gerechnet jedoch überrascht ihn der Zeitpunkt. Die Götter des Mondes streben nach dem Nichts, denn nur das Nichts unterliegt keinerlei Restriktionen.
Die Echsenwechsen, die uns angegriffen haben sind Anhänger dieser Götter.
Auf die Nachfrage nach Loanth, weshalb wir überhaupt in die Richtung aufgebrochen sind, kann er uns leider nicht weiterhelfen. Der letzte Besucher unserer Völker hatten sie vor etwa 14 Jahren.


Die *Götter des Mondes*

  • Die welche sich an Eifersucht ergötzt => Missgunst und Zwietracht
  • Herr des blauen Nebel => Veränderungen an der Athmopsphäre des Mondes
  • Kompagnon des Flüsterns => Einmischung in die Kommunikation
  • Die Struktur des Chaos => wurde in eine schwarzglänzende Kugel eingeschlossen
  • Abstand der Sinnlichkeit => Zu-/Abneigung der Völker manipulieren
  • Der der den HImmel spaltet => Verantwortlich für jüngste Ereignisse; hat die Zeit eingeführt, wurde nach Aventurien verbannt (wird dort als der Namenlose verehrt)
    [Bitte darüber nochmals eingehen, da ich mir hier nicht sicher bin]

Da diese Götter dem entgegen stehen wofür die Exilaki geschaffen wurden wurde schon lange vor unserem eintreffen von Abulus vorgeschlagen Vorkehrungen gegen die Einflußnahme der Götter des Mondes zu treffen, jedoch fand er kein Gehör vor dem Rat. Aufgrund der neuesten Ereignisse möchte er einen weiteren Versuch starten und bittet uns ebenfalls vor dem Rat zu sprechen.
Wir sind erstaunt als Abulus uns mitteilt, er weiß, unsere Körper unterliegen gewissen Bedürfnissen und schlägt uns deshalb eine Ruhephase von 5 Zeiteinheiten vor. Wir fühlen uns plötzlich müde – kein Wunder, wir haben jegliches Zeitgefühl verloren und es muss mittlerweile tiefste Nacht sein. Für den Fall, dass Besucher unserer Art kommen gibt es entsprechende Unterkünfte erklärt er uns und lässt uns zu ebendiesen geleiten.

Das Konstrukt, das uns zu unserer Unterkunft geführt hat erklärt uns, dass ihnen bekannt sei wir würden uns besser bei Dunkelheit regenerieren. Durch Sprachbefehle von uns können wir den Raum abdunkeln.
Nachdem wir alleine sind schauen wir uns in dem Raum um. Er ist sehr spartanisch eingerichtet, lediglich die Schlafplätze fallen uns auf. Sie sehen auf den ersten Blick aus wie Altäre doch bei genauerer Betrachtung konnte man erkennen, dass diese aus vielen Lagen hauchfeinen Drähten, die ineinandergeflochten wurden, besteht. Es war angenehm weich und auch Decken- und Kissenähnliche Gegenstände fanden sich. Wir haben deutlich besser geschlafen als im Gasthof von Mondfeste, außer Oromis der lieber auf dem Boden schlief.

Comments

Leyard

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